Meine Welt

Wie ich versuchte mein Leben zu beenden

Manchmal wenn es mir wieder mal schlecht geht wünsche ich mir, dass ich es damals geschafft hätte. Es war der 26.02.12 ca eine Woche nach meinen 17ten Geburtstag es war schon spät und alle bei mir zuhause schliefen schon außer mir denn mir ging es wieder einmal ziemlich dreckig und das hatte nicht mal einen besonderen Grund ich denke ich war einfach traurig über mein Leben und dann wollte ich es beenden. Ich nahm mir alle Tabletten die ich finden konnte und die mir als "gefährlich" erschienen davor ritze ich mir nochmal in die Beine. Ich nahm ein paar von denen und ein paar von denen doch, dass es wirklich hätte klappen können und ich war am überlegen ob ich mich einfach hinlege und schlafe aber ich entschied mich dafür meinen damaligen Freund anzurufen ich fragte ihn ob er bei mir schlafen will und daraufhin holte ich ihn ab denn irgendwie hatte ich Angst bekommen. Natürlich merkte er, dass was nicht stimmte und ich habe ihm erzählt was ich getan habe woraufhin er den Krankenwagen rufen wollte also hat er mich zum Krankenhaus hingeschleppt. Kurz bevor wir da waren blieb ich nochmal stehen und sagte ein paar mal zu ihm dass ich da nicht rein will bin dann aber doch gegangen. So im Krankenhaus traf ich dann erstmal auf das unfreundlichste und unsensibelste Personal was ich je in meinen Leben getroffen habe und wahrscheinlich auch treffen werde. Mein ex meinte zu der Frau die in der Notaufnahme, dass ich Tabletten genommen habe um mich umzubringen und dieser Person fällt nur ein:"Und warum kann sie das nicht selber sagen?" Boaah ich meine ich wollte mich doch umbringen und kein Käffchen mit der alten trinken -.- anstatt zu merken, dass dieser Spruch vielleicht etwas unpassend war interessierte sie nur meine Versicherungskarte und ich sie fragte mich wegen der Praxisgebühr ich hatte keine Ahnung was die von mir wollte ich wusste was eine Praxisgebühr war aber ich war doch erst 17 und musste das nicht bezahlen dann sollte ich auch noch einen Zettel deswegen unterschreiben. Schließlich brachte sie mich in so einen Untersuchungsraum ung ich sollte so einen Kittel anziehen danach desinfizierte sie meine Wunden vom ritzen. Irgendwann kam dann auch die Ärztin dazu die echt so eine schläfrige Person war also ich kann verstehen, dass es spät war aber wenn vor mir ein Mädchen ist was zu viele Tabletten genommen hat dann wacht man doch auf. Also auf jeden Fall fragte sie mich dann welche Tabletten ich genommen habe und rief bei so einer Entgiftungsexpertin an tut mir leid ich weiß nicht mehr wie genau das heißt. Alles passiert in einem ziemlich langsamen Tempo und dann kam eine Psychologin an und ich war mit der kurz alleine sie stellte sich vor und sagte dann:"Die wollen, dass bei solchen Fällen immer ein Psychologe mit den Patienten redet weiß gar nicht warum" und sie hat es echt ernst gemeint wobei ich mir nur denken konnte:"Ja warum denn nur?!" Über solche Menschen kann ich mich nur aufregen tut mir leid. Ich habe schließlich ein Gegengift bekommen kam dann auf die Innere-Station wurde an so ein Gerät angeschlossen was mein Herz überwacht und ich musste im Flur schlafen weil kein Bett mehr frei war. Inzwischen haben die vom Krankenhaus meine Familie angerufen die dann ein paar Stunden da blieben. Den Rest der Nacht habe ich nicht geschlafen 2 Tage war ich ungefähr da meine damals beste Freundin, mein Onkel und meine Tante kamen außer meinen Eltern noch zu Besuch. Ich war überglücklich als ich entlassen wurde.
22.11.13 05:26
 
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